„Slut“ ist keineswegs immer etwas Negatives. Ja, der Begriff kann als Beleidigung genutzt werden – doch im BDSM-Kontext hat er für viele Menschen eine völlig andere, selbstbestimmte Bedeutung. In diesem Ratgeber beleuchten wir, was „Slut“ im BDSM wirklich meint und warum der Begriff für Lust, Freiheit und bewusste Hingabe stehen kann.
Was ist eine Slut?
Im BDSM beschreibt „Slut“ einen Menschen, der seine Sexualität offen, aktiv und ohne gesellschaftliche Scham lebt. Eine Slut genießt es, begehrt zu werden, sich hinzugeben und erotische Fantasien auszuleben – freiwillig, bewusst und mit klaren Grenzen. Entscheidend ist nicht Maßlosigkeit, sondern Selbstbestimmung.
Der Begriff ist nicht geschlechtsspezifisch: Frauen, Männer und nichtbinäre Menschen können sich als Slut identifizieren. Es handelt sich nicht um eine feste Rolle, sondern um eine sexuelle Haltung, die sowohl dominante als auch devote Facetten annehmen kann.
Slut – Bedeutung & Übersetzung
„Slut“ ist ein englisches Wort und wird häufig mit „Schlampe“ übersetzt. Historisch war dies abwertend gemeint. Im BDSM und sexpositiven Kontext wird der Begriff jedoch bewusst neu besetzt – als Akt der Selbstermächtigung.
Aus erotischer Sicht bedeutet Slut-Sein nicht den Verlust von Moral, sondern die bewusste Entscheidung, Lust über gesellschaftliche Normen zu stellen. Viele Sluts genießen Kinky Sex, Rollenspiele und Machtwechsel – immer einvernehmlich und respektvoll.
Slut als Symbol sexueller Freiheit
Im BDSM steht „Slut“ oft für sexuelle Freiheit und Selbstbestimmung. Sich so zu bezeichnen kann befreiend sein: Ein bewusstes „Ja“ zur eigenen Lust, zum eigenen Körper und zu individuellen Fantasien. Grenzen werden nicht aufgehoben – sie werden klarer.
Viele Menschen erleben in der Slut-Rolle intensive Nähe, emotionale Offenheit und ein starkes Gefühl von Akzeptanz. Scham weicht Stolz, Unsicherheit wird zu Lust.
Was ist eine Sissy Slut?
„Sissy“ ist ein Begriff, der im BDSM häufig für bewusst gelebte Verweichlichung oder feminisierte Devotion steht. Eine Sissy Slut verbindet diese Rolle mit ausgeprägter Hingabe, Lust am Dienen und erotischer Unterwerfung.
Sissy Sluts finden sich oft in Rollenspielen wie Petplay, Cuckolding, Femdom oder Ropeplay wieder. Wichtig: Auch hier gilt absolute Einvernehmlichkeit, klare Regeln und respektvolle Kommunikation.
Tipps für alle Levels – Slut Schritt für Schritt
Level 2 – Fortgeschrittene: Längere Szenen, Demütigungs- oder Lob-Elemente, feste Regeln.
Level 3 – Erfahrene: Tiefe Rollenidentität, psychologische Dynamiken, Rituale und intensives Aftercare.
Rollenspiel Schritt für Schritt – je nach Level
Level 2 – Fortgeschrittene: Kleidung, Sprache und Aufgaben integrieren, längere Dauer.
Level 3 – Erfahrene: Psychologische Tiefe, emotionale Kontrolle, wiederkehrende Rituale.
„Slut“ im BDSM ist kein Makel, sondern kann ein kraftvolles Symbol sexueller Freiheit sein. Entscheidend sind Respekt, Einvernehmlichkeit und der Mut, die eigene Lust selbst zu definieren.





